sbProduktion - Saleboard Produktion

sbProduktion - Saleboard ProduktionsmodulZur Planung und Qualitätssicherung in der Produktion bietet Saleboard folgende Produkte an:

Füllbedarf

Der Füllbedarf ist eine Art „Forecast“ für die Produktion und definiert in grobem Rahmen die Bedarfsmengen in einem bestimmten Zeitraum (i. d. R. ein Jahr). Der „Forecast“ errechnet sich i. d. R. aus dem aktuellen Bestand, aus bereits bekannten Verkaufskontrakten und unternehmerischen Planungszielen. Die Planung erfolgt je Verkaufsartikel. Die Planungsmenge erlaubt es, Einkaufskontrakte abzuschließen und sog. „economies of scale“ (Größenvorteile) bei der Beschaffung von Rohstoffen und sonstigen Erzeugnissen zu generieren. Dabei wird die jeweilige Stückliste des Artikels herangezogen.

Füllplan/Füllauftrag

Unter Füllauftrag versteht Saleboard die Produktion einer bestimmten Menge in einem bestimmten Zeitraum in einer bestimmten Anlage. Die Füllaufträge werden i. d. R. tagesfein je Anlage und Artikel vorgeplant. Meist korreliert der Füllauftrag mit der Produktionscharge. Deshalb kann aus dem Füllauftrag heraus auch eine Charge angelegt werden. Verbunden über die Artikel-Nr., die im Füllauftrag produziert wird, erhält der Füllauftrag seine Stückliste.
Der Füllauftrag geht mit einer Sollmenge in die Produktion. Nach der Produktion erfolgt eine Rückmeldung der tatsächlichen Ist-Menge. Desweiteren können die verwendeten Materialschargen, zugehörig zu den Materialien aus der Stückliste, zugebucht werden. Dabei können auch mehrere Materialschargen in einen Materialartikel einfließen. Eine zeitliche Aufzeichnung der verwendeten Materialchargen ist möglich, z. B. Zuckercharge 7: 07:42 Uhr - 10:58 Uhr, Zuckercharge 8: 10:59 Uhr - 13:41 Uhr.
Ein Füllauftrag kann einen Füllbedarf zugeordnet werden. Resultierend wird im Füllbedarf die Erfüllungsquote jederzeit dokumentiert.

Stückliste

Die Stückliste beinhaltet alle Materialien, die zur Fertigung eines Halb- oder Fertigproduktes benötigt werden. Je Material wird die benötigte Menge hinterlegt, dies kann absolut oder auf Gebindegrößen (z. B. Fass) erfolgen. Je Artikel können auch mehrere Stücklisten generiert werden, z. B. Rezeptur, Verpackung, Füllung, etc. Stücklisten werden versioniert und können einen Bearbeitungsstatus haben.

Charge

Die Charge ist ein Instrument zur eindeutigen Identifizierung von Materialien und Fertigartikeln und folglich für eine lückenlose Rückverfolgung (Traceability) unerlässlich.
Die Chargenrückverfolgung wird im Bereich des Materialeingangs als auch in der Produktion und in der Fertigwarenausgangs eingesetzt.
Bei jeder Charge (Material oder Fertigware) spricht Saleboard von einer Chargenherkunft und einer Chargenbewegung.
Eine Chargenrückverfolgung ist dann von sehr großer Bedeutung, wenn fehlerhafte Produkte zurückgerufen werden und u. a. die Haftung für evtl. Schäden festgestellt werden soll.

 

- Chargenherkunft (Woraus besteht die Charge?)
- Chargenkopf (eindeutige Bezeichnung, Wareneingangscharge, Produktionscharge und Handelswarencharge)
- Chargenbewegung (Wohin ging die Charge?/Wo wurde die Charge eingesetzt?)

 

Die Chargenherkunft ist die vom Lieferanten vergebene Charge beim Wareneingang bzw. die Charge, die aus der Produktion in den Warenausgang geht.
Chargennummern sind in Saleboard frei wählbar oder können auch fortlaufend durchnummeriert werden.
Die Chargennummer kann auch das MHD sein, z. B. 20141216 und wird grundsätzlich in Kombination mit der Artikelnummer verwendet.
Beim Einsatz der Chargenbuchhaltung kann die Charge auch bestandsmäßig geführt werden.

Lückenlose Charenrückverfolgung mit dem Saleboard Produktionsmodul

Tagesplan

Der Tagesplan ist ein Report, der die Hauptaktivitäten pro Tag zusammenfasst und dem Betrieb aufbereitet zur Verfügung stellt.
Üblicherweise beinhaltet der Tagesplan eine Liste der erwarteten Wareneingänge und eine
Liste der geplanten Füllaufträge je Tag (Tagesplan).

Lieferantenbewertung

Durch die Lieferantenbewertung können Qualitätsaussagen über Lieferanten getroffen und entsprechende Einteilungen vorgenommen werden. Die Lieferantenbewertung ist direkt an den Wareneingang gekoppelt und setzt sich aus unterschiedlichen Kriterien zusammen. Bewertet werden Lieferungen je Artikel, je Lieferant und je Zeitraum.

Einkauf

Der Einkauf deckt den Bereich der Materialbeschaffung ab. Er beginnt mit der Bedarfsermittlung, es folgt die Bestellauslösung inkl. der Konditionsermittlung, der optionalen Einkaufskontraktbuchung, der Lieferavis durch den Lieferanten, die Vorbereitung des Wareneingangs mit dem Tagesplan und der optionalen Chargenvorbereitung und dem Wareneingang mit der Verbuchung der Mengen und Chargen.